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Ein lang ersehnter Freudentag

Ein lang ersehnter Freudentag

Nach jahrelanger Planung und Bearbeitung hat das Warten ein Ende: Am Samichlausetag hat sich die SCHNEEBERGER AG Lineartechnik aus Roggwil gleich selbst ein Geschenk gemacht. Sie hat den Spatenstich für die zweite Produktionshalle durchgeführt.

Adrian Fuchser war ganz offensichtlich begeistert. Mit einem breiten Lachen hat der Geschäftsführer der SCHNEEBERGER AG Lineartechnik einen Bagger der Firma Witschi bestiegen und das erste Loch gebuddelt. „Ich bin extrem glücklich“, sagte er mit ebenso grosser Freude vor den geladenen Gästen. „Ich habe vor fünf Jahren mein Amt übernommen und schon damals war ein Neubau Thema. Dass wir jetzt bald so weit sind, begeistert mich.“ Tatsächlich mussten die Verantwortlichen der Firma Schneeberger lange genug auf diesen Bau warten. Schon im Sommer 2011 wurden erste Projekte von Architekten begutachtet, jenes der Firma Müller und Partner aus Langenthal mündete in einem Baugesuch, das am 6. Dezember 2011 gestellt wurde. Innerhalb von sechs Jahren hat sich viel getan, doch was lange währt, wird endlich gut – oder in diesem Fall sogar noch besser.

Eine Grundfläche von 1800 Quadratmeter
Zuerst wurde das Projekt der Roggwiler Firma durch Einsprachen verzögert, ehe der Frankenschock im Jahr 2015 eine Verschiebung der Prioritätenliste zur Folge hatte. Mit weitsichtiger Planung wurde bei der Schneeberger AG Lineartechnik entschieden, zuerst die internen Abläufe zu verbessern, bevor zusätzlich investiert wird. „Wir konnten in dieser Zeit sehr viel lernen. Das haben wir auch für unsere Halle genutzt und das Projekt überarbeitet“, so Fuchser weiter. Man habe versucht, möglichst viel aus dem Projekt herauszuholen und das Optimum im Rahmen des Möglichen anzustreben. Auf einer Grundfläche von 1800 Quadratmeter wird nun eine Halle entstehen, in dessen Parterre die kleinen Hochpräzisionsschienen, die sogenannten „MINIRAIL“, produziert werden. Zweifellos ein Wachstumsmarkt für das rund 280 Mitarbeiter grosse Roggwiler Unternehmen. Die neue Halle ist zudem teilweise unterkellert, auf einem Zwischenboden werden Büroraume gebaut, sodass eine Gesamtfläche von rund 3000 Quadratmeter entsteht.

Spannende Vorfreude
Nach der sich hinziehenden Projektphase hat am diesjährigen Samichlausentag – sechs Jahre nach der Eingabe des ersten Baugesuches –der Spatenstich stattgefunden. Geplant ist, dass am 31. Oktober 2018 der Bau fertiggestellt ist, damit rund zwei Monate fürs Umziehen bleiben. Am 1. Januar 2019 soll die Halle in Betrieb genommen werden, bis dahin hofft die Schneeberger-Crew auf passendes Wetter, damit der Terminplan eingehalten werden kann. „Als dieses Projekt aufgenommen wurde, waren wir nicht unter Zeitdruck. Wir konnten uns genügend Zeit nehmen und weitsichtig und intensiv planen“, erinnert sich Adrian Fuchser an den Start des Projekts. „Heute brauchen wir diese Halle aber zweifellos dringend.“ Räumlich stossen die Mitarbeiter im Hauptgebäude langsam an ihre Grenzen, sodass die Erweiterung Ende des nächsten Jahres gerade noch rechtzeitig fertiggestellt wird. Mit dem Blick in die Zukunft hat sich die Freude rund um den nun erfolgten Startschuss bei den Mitarbeitern der Schneeberger Lineartechnik bereits in Vorfreude verwandelt. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist dies eine ebenso spannende wie auch schöne Vorfreude