Mineralguss

Für jeden Einsatzzweck den richtigen Mineralguss - ob 80 Gramm leicht oder 30 Tonnen schwer

Mineralguss punktet mit klaren technologischen, ökonomischen und ökologischen Vorzügen gegenüber Stahl, Grauguss oder Eisenguss. Seine exzellente Vibrationsdämpfung, seine chemische Beständigkeit und seine thermischen Stabilität begeistern nicht nur Anwender im Werkzeugmaschinenbau, sondern auch in der Medizintechnik, in der Solar-, Elektronik- und in der Verpackungsindustrie und vielen weiteren Branchen. 

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Mineralguss

Am Produktionsstandort Cheb werden die Mineralguss Bauteile von spezialisierten Mitarbeitern gefertigt. Der gesamte Prozess, von der Konstruktion über den Giessvorgang, bis zur hochpräzisen Nachbearbeitung, unterliegt strengsten Massnahmen zur Qualitätssicherung. 

So können wir garantieren, dass auch komplexe Maschinenstrukturen und Baugruppen mit montierten Führungen massgenau und qualitativ einwandfrei hergestellt werden.

SCHNEEBERGER Mineralguss

Mineralguss ist ein modernes Material, der seit der Markteinführung
(vor 30 Jahren) eine wichtige Ergänzung zu den traditionellen Grauguss- und Stahlkonstruktionen darstellt und ist heute für zahlreiche Anwendungen die überlegene Technologie.

Der gesamte Prozess, von der Konstruktion über den Giessvorgang, bis zur hochpräzisen Nachbearbeitung, unterliegt strengsten Massnahmen zur Qualitätssicherung. 

Präsenz: SCHNEEBERGER Mineralguss produziert in EU (CZ-Cheb) sowie auch in China.

Auf dem europäischen und asiatischen Markt sind wir mit eigenen Produktionswerken vor Ort präsent, darüber hinaus in sämtlichen Industrieländern durch unsere eigenen SCHNEEBERGER Vertriebsrepräsentanten.

Neu: techcon® für „ausgewählte Applikationen“ bieten wir ein speziell entwickelte Zementmischung an, die als wirtschaftliche Ergänzung zu Mineralguss entwickelt wurde.

Mehr Informationen:
Link auf Pressemitteilung

 

Neu: Mineralguss als „Baugruppe direkt an Ihre Montagelinie“

SCHNEEBERGER Mineralguss bietet eine zusätzliche Wertschöpfung! Wir führen auch komplexe Montagearbeiten auf den hergestellten Mineralguss-Teilen durch. Wir übernehmen wie bis anhin die Montage, aber auch die komplette Beschaffung der Montageteile sowie die gesamte Qualitätskontrolle und Logistik. Dadurch realisiert SCHNEEBERGEER Mineralguss für unsere Kunden eine höhere Wertschöpfung.

Ihre Vorteile sind: Signifikant verkürzte Lead time's, Übernahme der Verantwortung für gesamte Baugruppe welch zu klarem Kostenvorteil führen.

Zögern Sie nicht, uns jederzeit für eine unverbindliche Beratung zu kontaktieren.

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Engineering

  • Gestaltungskonzeption
  • Aufbau der Grundgeometrie
  • Integration von Maschinenelementen
  • Funktionsflächen
  • FEM Analyse
  • 
Transport und Aufstellung

Gestaltungskonzeption

Wandstärke

Die Rippen- und Wandstärke von Mineralgussbauteilen müssen im Allgemeinen mindestens fünfmal größer als der maximale Korndurchmesser sein. Bei einem üblichen maximalen Korndurchmesser von 16 mm beträgt demnach die Rippen- und Wandstärke 80 mm. Unterschiedliche Wandstärken und abrupte Übergänge/Sprünge von dünnen zu dicken Wandstärken in einem Mineralgussbauteil sind aufgrund der geringen Eigenspannungen problemlos möglich. Durch entsprechende Wahl der Querschnitte und unter Beachtung der stark unterschiedlichen zulässigen Zug- und Druckspannungen sind gute Steifigkeitswerte erreichbar.

Es ist möglich, in den nichttragenden Teilen der Konstruktion auch mit geringeren Wandstärken zu arbeiten. Hierbei kommen Mineralgussmischungen mit einem kleineren maximalen Korndurchmesser zum Einsatz. Der erste Guss eines mehrstufigen Gießvorgangs, bei dem zuerst die feinere Mischung vorgegossen und dann die gröbere Zusammensetzung nachgegossen wird, nennt man Vorguss.

Ausformung

Für die Entformung des Rohlings sind Ausformschrägen vorzusehen, ähnlich wie bei Grauguss. In der Literatur wird oft die Empfehlung von ca. 5° Schrägung für Gussteile aus Grauguss auch für den Mineralguss übernommen. Jedoch zeigt sich in der Praxis, dass im Bereich des Mineralgusses auch deutlich geringere Ausformwinkel schon ausreichend sind.

Entlüftung

 

Bei der Herstellung der Mineralgussmischung wird durch den Mischvorgang Luft in die Masse eingebracht. Zudem wird auch beim Gießvorgang selbst Luft innerhalb der Form und der Masse eingeschlossen. Damit das fertige Bauteil später keine Lunker aufweist, wird die Form nach dem Eingießen der Masse vibriert bis praktisch keine Blasen mehr aufsteigen. Zudem muss für eine geeignete Entlüftung der Form gesorgt werden. Dies kann geschehen, indem Formsegmente und Eingießteile so ausgelegt werden, dass sie weder den einfließenden Mineralguss noch die austretende Luft behindern. Besonders an horizontalen Flächen, gegen die der Mineralguss von unten steigt, können sich Luftblasen bilden. Solche Flächen sind nach Möglichkeit zu vermeiden oder unter einem verhältnismäßig großen Winkel anzustellen, um der Luft ein Entweichen zu ermöglichen.

 

 

Belastbarkeit

Bei der Konstruktion von Mineralgusskomponenten ist eine Berücksichtigung der speziellen Eigenschaften des Werkstoffs unerlässlich. Bauteile aus Guss vertragen beispielsweise wesentlich höhere Druck- als Zugkräfte.

Bei der Verankerung von Eingießteilen ist darauf zu achten, dass sie in einem ausreichenden Abstand zu den Bauteilkanten gesetzt werden, um ein Ausbrechen zu vermeiden. Der Mindestabstand zu den Kanten nach entsprechende Tabelle von dem Eingießteil verwenden.

Werden Verschraubungen innerhalb des Mineralgussbauteils vorgesehen, ist darauf zu achten, dass der Gusswerkstoff den Belastungen, die durch auf das Gewinde wirkenden Kräfte verursacht werden, stand hält. Besteht die Gefahr des Ausreißens, muss mit geeigneten Gewindebuchsen aus Metall gearbeitet werden, die an den benötigten Stellen mit eingegossen werden.

Durch Rundungen und/oder Fasen an den Übergangsstellen zwischen Bauteilabsätzen lässt die die Kerbwirkung deutlich verringern und die Umlenkung der Kraft verbessern.

Für den notwendigen Transport zum Kunden sind ebenfalls geeignete Maßnahmen zu treffen. So müssen bei sehr großen Bauteilen Lastelemente vorgesehen werden, die ein sicheres Verladen mit Kränen und dergleichen ermöglichen. Zur Verhinderung etwaiger Transportschäden können auch an der Unterseite Schienen für den Transport durch Gabelstapler eingefügt werden.

Aufbau der Grundgeometrie

Die Gießform wird aus Holz, Stahl, Aluminium, PVC, Silicon, Polyamid oder aus einer Kombination dieser Materialien hergestellt. Hauptkriterien für die Auswahl des geeigneten Formwerkstoffs sind:

  • Anzahl der geplanten Abgüsse,
  • geforderte Genauigkeit und Oberflächegüte der Mineralgussbauteile,,
  • Größe, Gewicht,
  • geplante Variantenfertigung,
  • Kosten und Zeit.

Parallel zur Konstruktion des Teils laufen der Formentwurf, die Formberechnung und die Formkonstruktion. Damit die geometrische Genauigkeit und hohe statische und dynamische Steifigkeit gewährleistet wird, müssen die Konstruktionsregeln der Form beachtet werden:

  • Die Hauptfunktionsfläche liegt in der Gießform unten, um die Genauigkeit zu gewährleisten.
  • Gießformen werden meistens aus Platten hergestellt. Die Grundgeometrie wird aus einfachen Elementen entworfen.

Integration von Maschinenelementen

Gewindeanker, Stahlplatten, Transportanker, Leitungen, Behälter und Hohlzellen können direkt in das Mineralgussbauteil eingegossen werden, da es sich um ein Kaltgießverfahren handelt.

Um später eine optimale Funktionserfüllung zu gewährleisten, müssen alle Maschinenelemente maßgenau befestigt sein, da sich ihre Position später nicht mehr korrigieren lässt und während des Gießvorganges erhebliche Auftriebskräfte auftreten, welche die Lage bei unzureichender Befestigung verändern könnten. Schon bei der Konstruktion des Bauteils und vor allem später bei der Konstruktion der Form ist darauf zu achten, dass diese Einlegeteile den Materialfluss oder die Entlüftung der Form nicht behindern.

Falls die Gewindebohrungen zu nahe am Rand liegen oder die Mineralgussbauteile ein Lochbild mit Passbohrungen aufweisen sollen, werden Sondereingießteile eingegossen. Diese Sondereingießteile (Leisten, Platten) sind mittels Sechskantenschrauben in Mineralgussbauteil zu verankern.

Funktionsflächen

Wie im Kapitel Genauigkeit beschrieben, kann mit guten Formen eine maximale Genauigkeit von rund +/- 0.1 mm/m erreicht werden. Viele Bauteile haben indes eine Schnittstelle zu anderen Teilen, die eine deutlich höhere Genauigkeit verlangen, beispielsweise zur Befestigung von Linearführungen, Gleit- oder Montageflächen. Daher ist es unumgänglich, so genannte Funktionsflächen zu integrieren, um die geforderten Toleranzen zu erreichen. Heute werden bei SCHNEEBERGER im Wesentlichen vier Verfahren angewendet, um die benötigten Flächen zu erhalten, die im Folgenden vorgestellt werden:

  • Spanende Bearbeitung von Mineralguss - Bei diesem Verfahren wird der Mineralguss mit Übermaß gegossen und anschließend spanend durch Fräsen oder Schleifen auf das genaue Maß gebracht.
  • Spanende Bearbeitung von Eingiessteilen - Bei diesem Verfahren werden Metallteile wie Stahl- oder Gussleisten in den Mineralguss eingegossen und nach der Aushärtung des Gusses spanend bearbeitet.
  • Abformen - Bei diesem Verfahren wird der Mineralguss wird mit rund 2 mm Untermass gegossen. Nach dem Ausformen erfolgt ein zweiter Gussschritt bei dem sehr feines Material mit einer präzisen Lehre abgeformt (untergossen) wird.
  • Nachträgliches Eingiessen von Metallteilen - Bei diesem Verfahren werden hochgenaue Eingießteile nach dem Ausformen unter Verwendung eine Positionierlehre präzise eingegossen.

FEM Analyse

Durch den Einsatz der FEM (Finite-Elemente-Methode) lassen sich Berechnungen unterschiedlicher Eigenschaften von Bauteilgeometrien und Maschinenkonzepten durchführen. Eine typische Anwendung ist die Berechnung von Verformungen an Maschinengestellen oder Bauteilen und die Ableitung von optimierten Geometrien aus diesen Ergebnissen. Aber auch Temperaturdynamik und Schwingungsverhalten lassen sich heute schon mit guter Genauigkeit ermitteln.

Einige Beispiele aus der Praxis sind beispielsweise die Verringerung der Durchbiegung von Bauteilen einer Textilmaschine (Cetex) oder die Verringerung des Regenerativ-Effektes an Drehmaschinen (Boehringer Werkzeugmaschinen GmbH) durch das bessere Dämpfungsverhalten von Mineralguss im direkten Vergleich zu Schweiß- oder Gusskonstruktionen, oder die Optimierung des thermischen Verhaltens (SCHNEEBERGER AG).

Transport und Aufstellung

Transport

Die Mineralgussbauteile müssen beim Transport sicher fixiert werden. Zum Transport benutzt man Krane, Gabelstapler und LKW. Dazu sind geeignete Anker und Schiene vorzusehen.

Aufstellung

 

Grundsätzlich gelten ähnliche Regeln für das Aufstellen von Mineralgussgestellen, wie für Gestelle aus Stahl oder Grauguss. Besonders bei großen Maschinen werden spezielle Fundamente sehr wichtig weil diese in ihrer typischen geeigneten Bauweise als Maschinenfundament mit 70-90% der Gesamtmasse einer Maschine durch die hohe träge Masse eine hohe Gesamtverwindungssteifigkeit garantieren und durch einen ruhigen Maschinenlauf die nötige Genauigkeit ermöglichen. Insbesondere bei extrem schweren Werkstücken und/oder bei entsprechend hohen Arbeitskräften oder bei stoßartigen Belastungen wird eine entsprechend massive Auslegung des Maschinenfundaments enorm wichtig, weil es sonst zwangsläufig zu Teilabsenkungen der Maschine kommt und damit die heute üblichen geometrischen Genauigkeiten nicht mehr über im gesamten Arbeitsraum erreicht werden. Eine Ausnahme von dieser Regel bilden Maschinen mit Dreipunktaufstellung, weil ihre Genauigkeit nicht vom Fundament abhängt.

 

 

Werkstoffmaterial auf Projekt zugeschnitten

Unsere Experten bei SCHNEEBERGER Mineralgusstechnik entwickeln verschiedene Rezepturen, die auf Projekte/Kundenanwendung zugeschnitten sind. Damit erzielen unsere Kunden die bestmögliche Kombination von technischem Nutzen und günstigem Preis.

  • techcon®Technisches Datenblatt
  • FS80(Technical datasheet EN, PDF)
  • SCHQ10(Technical datasheet EN, PDF)
  • SCHQ30(Technical datasheet EN, PDF)
  • SCHQ40(Technical datasheet EN, PDF)
  • SCHQ50(Technical datasheet EN, PDF)
  • SCHQ100(Technical datasheet EN, PDF)

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Mineralguss Film

SCHNEEBERGER, bietet mit seinen integrierten Wegmesssystemen für verschiedenste Anwendungen kostenoptimierte Lösungen.

SCHNEEBERGER Übersicht Mineralguss

Fachartikel/Anwendungsbeispiele

  • Grosses Potenzial für beherzte LohnfertigerCarbon Composites: Potenzial des Hightech-Leichtbauwerkstoffes in Kombination mit Glas- oder Kohlefasern im Vergleich zu den angestammten Stahl- oder Gusswerkstoffen im Maschinenbau.
  • Aus einem GussDie Kombination aus Lineartechnik und Mineralguss schafft hier entscheidende Vorteile für Anwender.

Pressemitteilung

  • Erweitertes Dienstleistungs- und WerkstoffangebotDas Schneeberger-Kompetenzzentrum für Mineralguss in Cheb, Tschechien, entwickelt und produziert seit vielen Jahren Unterbauten aus eigenem Mineralguss. Inzwischen bietet das Unternehmen nicht nur einzelne Komponenten an, sondern ist in der Lage, komplette Systembaugruppen direkt an die Montagelinie zu liefern.
  • Lineartechnologie und Mineralguss – ein erfolgversprechendes Doppel. Lineartechnologie und Mineralguss Es reicht von Standardkomponenten bis zu Gesamtsystemen, die seit rund fünf Jahren auch Unterbauten aus eigenem Mineralguss enthalten.
  • Schneeberger Blue CompetenceNachhaltigkeit wird bei SCHNEEBERGER gross geschrieben. In der Fertigung genauso wie bei den Produkten. Damit schafft es SCHNEEBERGER immer wieder, die Kunden sowohl in technischer wie auch in wirtschaftlicher Hinsicht zu begeistern. Ökologie und Ökonomie als Einheit und nicht als Widerspruch zu leben ist das erklärte Ziel der SCHNEEBERGER Firmen.
  • Erweitertes Dienstleistungs- und WerkstoffangebotDas Schneeberger-Kompetenzzentrum für Mineralguss in Cheb, Tschechien, entwickelt und produziert seit vielen Jahren Unterbauten aus eigenem Mineralguss. Inzwischen bietet das Unternehmen nicht nur einzelne Komponenten an, sondern ist in der Lage, komplette Systembaugruppen direkt an die Montagelinie zu liefern.

Das immense Anwendungsspektrum von Mineralguss (Polymerbeton)

Das Branchen- und Produktspektrum von SCHNEEBERGER Mineralgusstechnik ist immens, wie wir anhand einiger Anwendungen illustrieren.

Präsenz: Auf dem europäischen und asia­tischen Markt sind wir mit eigenen Produktionswerken vor Ort präsent, darüber hinaus in sämtlichen Industrieländern durch unsere eigenen Vertriebsrepräsentanten.  

Branchen: Die Anwendungsgebiete, in denen die Mineralgusstechnik unschlagbare Kundenvorteile bietet, werden immer zahlreicher. Hier die wichtigsten Branchen, in denen wir tätig sind:

Produkte: Unsere Anwendungen decken sämtliche Grössen ab. Im Folgenden zeigen wir aus den verschiedenen Branchen ein paar spektakuläre Anwendungen.

Aus einem Guss.

SCHNEEBERGER Mineralguss (Polymerbeton) bietet unschlagbare Vorteile, wie sie mustergültig in der optischen Industrie zum Tragen kommen.

Wer optische Komponenten und Flächen bearbeitet, wie zum Beispiel industrielle Optiken oder Brillengläser, kann punkto Oberflächengüte, Präzision und Produktivität keine Kompromisse eingehen. Davon hängt im Wesentlichen das Sehvermögen der Konsumenten ab, genauso wie die Wettbewerbsfähigkeit der Maschinenbauer in der optischen Industrie. Leistungsfähige Maschinen schaffen deutlich mehr als 100 Brillengläser pro Stunde in reproduzierbarer Qualität. Um die hohe Maschinendynamik und erforderliche Produktgeometrie bei höchster Präzision zu realisieren, benötigen die Maschinenbauer ein Maschinenbett mit einwandfreier Schwingungsdämpfung und thermischer Stabilität, wie dies nur mit Mineralguss realisierbar ist. Dies macht uns zum unverzichtbaren Partner von Herstellern von Produktionsausrüstungen – nicht nur für qualitativ hochwertige Industrieoptiken, sondern auch für filigrane Brillenoptiken. SCHNEEBERGER stellt den Mineralguss (Polymerbeton) in einem kalten Abgussverfahren aus Mineralien und Epoxydharz her. Dank speziell entwickelter Fertigungsmethoden erreichen wir eine sehr hohe Ebenheit und Parallelität von Auflageflächen, ob für Führungen oder andere Präzisionsanbauelemente, wie etwa Mass­stäbe oder Antriebe. Weil SCHNEEBERGER sowohl Mineralguss (Polymerbeton) Konstruktionen als auch Linearführungen herstellt, können wir die Auflageflächen für Führungen optimal auf die jeweilige Führung abstimmen, ebenso auf die spezifische Anwendung: für einen höchst linearen, parallelen und gleichmässigen Lauf der Linearbewegung, was in einer optimalen technischen und wirtschaftlichen Gesamtlösung resultiert  

Anwendungsbeispiel

History

 

 

2009 Januar 2010
2009: Dezember 2009

Umbau der Tankanlage für verschiedene Systeme.

2008 Dezember 2008
2008: November 2008

Erweiterung der Produktion um weitere 2450 m².Bauabschluss am 30.11.2008. Gesamtproduktionsfläche von 6050 m².

2007 Juni 2007
2007: Mai 2014

Eröffnung von 3600 m² Produktion am Standort Cheb (CZ).Joint Venture mit der Fa. FRITZ STUDER AG

2005 Januar 2006
2005: Dezember 2005

Die neue strategische Ausrichtung.Gründung der SCHNEEBERGER Mineralgusstechnik s.r.o. (CZ)

2002 Dezember 2002
2002 Dezember 2000

Die SCHNEEBERGER AG steigt in das Mineralgussgeschäft ein (Übernahme der Firma RHENOCAST Schaffhausen)

SCHNEEBERGER Mineralguss

Mineralguss ist ein modernes Material, der seit der Markteinführung
(vor 30 Jahren) eine wichtige Ergänzung zu den traditionellen Grauguss- und Stahlkonstruktionen darstellt und ist heute für zahlreiche Anwendungen die überlegene Technologie.

Der gesamte Prozess, von der Konstruktion über den Giessvorgang, bis zur hochpräzisen Nachbearbeitung, unterliegt strengsten Massnahmen zur Qualitätssicherung. 

Präsenz: SCHNEEBERGER Mineralguss produziert in EU (CZ-Cheb) sowie auch in China.

Auf dem europäischen und asiatischen Markt sind wir mit eigenen Produktionswerken vor Ort präsent, darüber hinaus in sämtlichen Industrieländern durch unsere eigenen SCHNEEBERGER Vertriebsrepräsentanten.

Neu: techcon® für „ausgewählte Applikationen“ bieten wir ein speziell entwickelte Zementmischung an, die als wirtschaftliche Ergänzung zu Mineralguss entwickelt wurde.

Mehr Informationen:
Link auf Pressemitteilung

 

SCHNEEBERGER Mineralguss und seine Eigenschaften

Vorteile
Sehr gute Dämpfungseigenschaften
Geringe Wärmeleitfähigkeit
Chemisch inert
Kaltgiessverfahren einsetzen
Grosse Gestaltungsfreiheit
Integration verschiedenster Maschinenelemente
Keine Entsorgungsprobleme

Mineralguss und die Geometrie der Produkte

Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Mineralguss auszeichnet ist, dass die geometrisch kompliziertesten Maschinengestelle ohne Nachbearbeitung gefertigt werden können. Hierfür braucht es zwar ein präzises Werkzeug (Form), das sich aber innert Kürze amortisieren lässt. Gewindeeinsätze, Motorplatten, Spindelbefestigungen etc. werden als Eingiessteile vorgefertigt und konstruktiv in der Form berücksichtigt und mit eingebunden. Somit entfällt die aufwendige, kostenintensive Nachbearbeitung. Dies legt natürlich auch eine kürzere Durchlaufzeit zugrunde, was in der heutigen Zeit eine immer grössere Rolle spielt.

Bindemittel

Das Bindemittel auch Matrix genannt, besteht aus Harz und Härter und wird nach festgelegter Rezeptur - applikationsbedingt den Füllstoffen beigemischt. Verwendet wird eine Epoxidharz das gegenüber Metacrylatharzen und ungesättigten Polyesterharzen eine geringere Volumenschwindung und eine längere Topfzeit (Verarbeitungszeit) vorweist. Das Bindemittel dient während dem Giessens auch als Schmiermittel zwischen den Elementen des Füllstoffs, verbessert also die Fliesseigenschaften. Zwischen Füllstoff und Bindemittel darf es zu keiner chemischen Reaktion kommen. Gussteile mit Epoxidharzen als Bindemittel sind nicht geeignet für Betriebstemperaturen über 80°C.

Vorteile von Epoxidharzen

  • Niedrige Viskosität als Voraussetzung für eine gute Fliesseigenschaft 
  • Gewährleistung einer guten Benetzung des eingesetzten Füllstoffes
  • Lange Gelierzeit 
  • Langsame Aushärtung, verbunden mit niedriger Exothermie 
  • Gute mechanische Eigenschaften (Zug, Druck, Biege, E-Modul, Wärmeausdehnung)
  • Gute chemische Eigenschaften, das heisst Beständigkeit gegen aggressive Medien
  • Gutes Langzeitverhalten 
  • Epoxidharze sind für den Lebensmittel-Bereich zugelassen

Quarzgestein als Füllstoffe

Füllstoffe, auch Zuschläge genannt, bilden die Basis des Mineralgusses. Die verschiedenen Rezepturen der SCHNEEBERGER Mineralgusstechnik sichern und bestimmen die immer optimalen Eigenschaften pro Applikation mit Hinsicht auf die Endanwendung des Mineralguss Produktes für unsere Kunden. Es wird ein natürliches Quarzgestein in unterschiedlicher Korngrösse verwendet. Da die Mineralgusseigenschaften überwiegend durch die Eigenschaften dieser Füllstoffe bestimmt sind, bestehen spezifische Anforderungen an deren Dichte, Zug- und Druckfestigkeit, den E-Modul, den thermischen Ausdehnungskoeffizienten und die Wärmeleitfähigkeit.

Teilweise können auch nichtmineralische Zusätze den Füllstoffen beigemischt werden.

Es wird ein Quarzkies mit hohem Reinheitsgrad und sehr guten mechanischen Eigenschaften verwendet.

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Mineral Casting
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